Edith Sitzmann MdL besucht Private Fachschule für Sozialpädagogik

Edith Sitzmann MdL besucht Private Fachschule für Sozialpädagogik in Freiburg Sitzmann: „Die praxisintegrierte Erzieherausbildung (PiA) ist ein Erfolgsmodell“ Peter A. Fild, Geschäftsführer: „Mit PiA gewinnen wir qualifizierte und interessante Menschen für diesen Beruf“

Am 26. Juni 2013 machte sich Edith Sitzmann, Freiburger Wahlkreisabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der grünen Landtagsfraktion in der Privaten Fachschule für Sozialpädagogik in Freiburg St.- Georgen ein Bild von der Umsetzung des Modellversuchs der Praxisintegrierten Erzieherausbildung (PiA).

Sitzmann betonte, dass es essentiell wichtig sei, für gut ausgebildete Fachkräfte für Bildung und Betreuung von Kindern unter und über drei Jahren zu sorgen. „Die grün-rote Landesregierung hat mit dem Pakt für Familien mit den Kommunen klar gezeigt, dass uns die Kleinkindbetreuung wichtig ist. 2012 und 2013 stellen wir jeweils über 300 Millionen zusätzlich zur Verfügung, ab 2014 beteiligt sich das Land mit 68 Prozent an den Betriebskosten. Für Freiburg bedeutete dies im Jahr 2012 zusätzlich 11,2 Millionen Euro und entspricht einer Verdreifachung der Landeszuschüsse. Das ist eine gute und richtige Investition in die frühkindliche Bildung“, so die Abgeordnete.

Um mehr Menschen und neue Bevölkerungsgruppen für den Beruf der Erzieherin, des Erziehers zu gewinnen, habe die grün-rote Landesregierung 2012 das Modellvorhaben PiA auf den Weg gebracht. „Uns ist die Qualität in der frühkindlichen Bildung enorm wichtig. Damit wir gut qualifiziertes Personal in den Einrichtungen bekommen, müssen wir den Erzieherberuf attraktiver machen. PiA, eine duale Ausbildung in Schule und KiTa, zeigt erste Erfolge“, so die grüne Fraktionsvorsitzende.

Der Geschäftsführer der Privaten Fachschule für Sozialpädagogik in Freiburg, Peter A. Fild bekräftigt das positive Fazit: „“Wir können aus der Praxis bestätigen, dass PiA eine hohe Akzeptanz genießt. Wir haben viele interessante Bewerberinnen und Bewerber auf die Ausbildungsplätze. Wir freuen uns, dass bei uns 25% der Auszubildenden im aktuellen Schuljahr männlich sind und wir damit deutlich über dem Landesdurschnitt liegen, der momentan 15% beträgt.“ Sitzmann bekräftigte, dass es auch Ihr ein Anliegen sei, mehr Männer für den Beruf Erzieher zu gewinnen. „Ich will, dass wir Erzieherinnen zukünftig mit großem „I“ schreiben müssen.“

Peter A. Fild schilderte, dass in der konkreten Umsetzung von PiA noch Hürden bestünden, die aus dem Weg geräumt werden müssten. Hierzu zählten unter anderem die Landesvorschriften für die Einstellung von Lehrkräften und der Umgang mit staatlich genehmigten Privatschulen. Sitzmann versprach, sich dafür einzusetzen. „Wir wollen die qualitativ hochwertige U3-Betreuung ausbauen. PiA sollte auch zukünftig weitergeführt und Steine aus dem Weg geräumt werden.“

Hintergrund:
Die Praxisintegrierte Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher ist zum Schuljahr 2012/2013 gestartet. Bestandteil dieser dualen Ausbildungsform sind Theorie- und Praxisteile. Nach der dreijährigen Ausbildung steht der Abschluss der staatlich anerkannten Erzieherin, des staatlich anerkannten Erziehers. Die Ausbildungsvergütung lehnt sich an den TVöD an und beträgt gestaffelt nach Ausbildungsjahr zwischen 700 bis 900 Euro pro Monat. Diese wird von den Trägern der Kindertagesstätten bezahlt. In Baden-Württemberg wurden im Schuljahr 2012/2013 bisher 600, in Freiburg 38 PiA-Plätze geschaffen, davon 10 an der Privaten Fachschule für Sozialpädagogik. Im kommenden Schuljahr 2013/2014 bietet die Private Fachschule weitere 13 Ausbildungsplätze an, die bereits jetzt vergeben sind.

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